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Endoskopie

Was versteht man unter Endoskopie?
Die Endoskopie ist eine medizinische Technik, mit deren Hilfe Ärzte ohne oder nur mit einem kleinen chirurgischen Eingriff Körperhöhlen und Hohlorgane untersuchen, Krankheiten erkennen und je nach Fall evtl. gleich behandeln können. Sie ermöglicht neben der Visualisierung krankhafter Veränderungen auch die Entnahme von Proben von Gewebeteilchen und erlaubt therapeutische Maßnahmen wie beispielsweise die Entfernung eines Fremdkörpers.

Durch die Einführung moderner Kameras hat die Endoskopie in den letzten Jahren eine neue, vorteilhafte Entwicklung gemacht.

Ablauf einer endoskopischen Untersuchung
Zunächst wird der Patient klinisch untersucht, insbesondere auf Narkosefähigkeit. Dabei können auch weitere Untersuchungen, beispielsweise eine Blutuntersuchung, notwendig werden.

Die zur endoskopischen Untersuchung erforderliche Ruhigstellung des Patienten erfolgt durch eine Narkose. Dazu sollte das Tier nüchtern sein, Wasser kann bis eine halbe Stunde vor der Betäubung gegeben werden. Der behandelnde Arzt klärt Sie über weitere Details der Narkose auf.


Wie läuft eine endoskopische Untersuchung ab?
Endoskopische Untersuchungen können in der Regel ambulant durchgeführt werden. Bei einer Untersuchung des Dickdarms (Colonoskopie) ist eine längere Nahrungskarenz sowie weitere Patientenvorbereitung erforderlich.

Meist können die Ergebnisse der Endoskopie direkt nach der Untersuchung mit Ihnen besprochen werden. Wurden Proben für bakteriologische oder pathohistologische Untersuchungen entnommen, kann es bis zu einer Woche dauern, bis die Ergebnisse vorliegen.

Endoskopische Untersuchungen im Rahmen der Diagnostik in unserer Klinik

  • Gehörgänge (Otoskopie)
  • Atmungstrakt (Rhino-, Laryngo-, Tracheo-, Bronchoskopie)
  • Verdauungstrakt (Oesophago-, Gastro-, Duodeno-, Coloskopie)
  • Harnblase (Zystoskopie)
  • Vagina (Vaginoskopie)