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Home / Fachabteilungen /  Dermatologie /  Wichtige Hauterkrankungen von A - Z /  Ohrerkrankungen (Otitis externa). 18.10.2019

Was sind Ohrmilben?

Ohrmilben (Otodectes cynotis) sind hochansteckende Milben, die sichtbare Ohrentzündungen vorwiegend bei Jungtieren verursachen. Ältere Tiere hingegen sind oft asymptomatische Carrier (nicht-erkrankte Milbenträger und ?überträger). Ohrmilben werden vorwiegend über direkten Kontakt von Tier zu Tier übertragen.




Welche Symptome sind typisch?
Wie werden Ohrmilben nachgewiesen?


Charakteristisch bei Otodectes-bedingten Ohrentzündungen sind starker Juckreiz und schwarzes, krümeliges, ?Kaffeesatzartiges? Ohrsekret.
Der Milbennachweis (mikroskopische Untersuchung eines Ohrabstriches, wenn man nicht schon mit dem Otoskop die Milben hat sehen können) sollte unbedingt bei jedem Verdacht erfolgen, da auch zahlreiche andere Erreger wie z.B. Hefepilze ähnlich aussehende Ohrentzündungen verursachen können! Obwohl sich Ohrmilben bevorzugt im Ohr aufhalten, können sie auch außerhalb des Gehörganges als ?ektopische? Ohrmilben speziell bei Katzen heftigen Juckreiz und allergische Reaktionen hervorrufen.

Wer kann Ohrmilben bekommen?

Ohrmilben sind nicht wirtsspezifisch, sondern befallen Hunde, Katzen, Frettchen, Meerschweinchen etc. gleichermaßen. Werden bei einem Tier im Haushalt Ohrmilben festgestellt, sollten unbedingt alle übrigen konsequent mitbehandelt werden, um nicht als asymptomatische Carrier als Milbenreservoir zu dienen. Nur in Einzelfällen ist die Behandlung der Umgebung mit einem Kontaktinsektizid erforderlich.

Wie werden Ohrmilben behandelt?

Besteht der Verdacht auf ektopische Ohrmilben oder lässt sich ein Tier nicht gründlich mit Ohrmedikamenten behandeln, stehen verschiedene hochwirksame Substanzen als Spot-on zur Verfügung.
Wie bei den anderen Milbenarten, sollte die Behandlung mindestens so lange konsequent durchgeführt werden, wie der Entwicklungszyklus der Parasiten dauert (21 Tage) und erst beendet werden, wenn keine Milben mehr nachweisbar sind.




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